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In der Schwangerschaft kommt es zu zahlreichen körperlichen Beschwerden, die man oft mit einfachen Mitteln behandeln kann. Auf dieser Seite gebe ich einige bewährte und erprobte Tipps an Sie weiter. Sie können sie sich ausdrucken und ich hoffe, es wird Ihnen geholfen!

Es gibt natürlich noch viel mehr Tipps und Hilfen, die man aber am besten im persönlichen Gespräch bespricht , um das passende Mittel für Sie zu finden.

Von Zeit zu Zeit erneuere oder ergänze ich die Liste.

Also, es lohnt sich reinzuschauen!

Ihre Rita Mißmahl

Schwangerschaft

Eisenmangel:

Eisen wird am Besten in Verbindung mit Vitamin C vom Körper aufgenommen.

Deshalb: nach einer Mahlzeit ein Glas Orangensaft oder Obst zu sich nehmen. Bitte keine Milch, denn Milch verhindert die Eisenaufnahme!

Roter Trauben- oder Karottensaft, rote Beete, Aprikosen;

Amaranthmüsli mit Orangensaft angemacht

Kaffee und schwarzen Tee weglassen- "Eisenkiller"

Sodbrennen:

Sodbrennen tritt bei vielen Schwangeren in der späteren Schwangerschaftsphase auf. Sodbrennen entsteht, wenn Verdauungssäfte aus dem Magen in die Speiseröhre gelangen. Um die Verdauungssäfte zu neutralisieren hilft es, Mandeln langsam zu kauen.

Nach dem Essen eine gute halbe Stunde aufrecht bleiben und evtl. magnesiumhaltiges Mineralwasser trinken.

Viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilen und säurehaltiges und scharfes Essen vermeiden. Ein Glas Wasser mit Kaisernatron wirkt Wunder.
Trockenes Brot gründlich kauen.

Verstopfung:

Weißes Brot, Brötchen, Süßigkeiten und schwarzen Tee vermeiden. Dagegen hilft viel trinken, Vollkornprodukte, Obst und Rohkost. Vor allem morgens auf nüchternen Magen ein Glas warmes klares Wasser trinken.

1 Eßl Leinsamen auf ein Naturjoghurt

Wassereinlagerungen:

Bei vielen Schwangeren lagert sich Wasser im Gewebe ein - so genannte Ödeme. Die Beine und Füße, evtl. Hände, sind geschwollen und spannen. Als erstes sollten Sie die Ödeme Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt zeigen. Wenn alles in Ordnung ist, achten Sie bitte auf Ihre Ernährung. Sie sollte eiweiß- und salzreich sein. Ab und zu Pellkartoffeln mit kräftig gesalzenen Kräuterquark zu sich nehmen und viel trinken.

Also, Sie müssen auf Sauerkraut, saure Gurken und Salzgebäck nicht verzichten! Ansonsten viel bewegen, ab und zu Beine hochlegen.

Ein Salzbad tut auch gut: ein Vollbad mit lauwarmen Wasser und einem großen Becher Meersalz.

 Erkältungszeit

Schwangere und Stillende neigen zu Erkältungen. Auch hier gilt: Vorbeugen ist besser als heilen. Viel trinken, gesund und ausgewogen ernähren.Viel an die frische Luft und bewegen. Hartnäckigen Husten kann man gut mit Zwiebelsaft behandeln: Zwiebelscheiben mit Honig beträufeln, zugedeckt stehen lassen. Den Saft, der dabei entsteht, löffelweise trinken. Auch gut für Kleinkinder!
Die gute Hühnerbrühe ! (am besten frisch zubereitet)

Bei Halsschmerzen mit Salzwasser oder Teebaumöllösung gurgeln.

Niesen und Husten belastet den geschwächten Beckenboden.

Vor jeder Nies- und Hustenattacke in Gedanken Scheiden- und Analzäpfchen einschieben (den Beckenboden schließen) und über die Seite mit geraden Rücken abhusten oder niesen.
Bei starken Hustenreiz Schokolade mit hohen Kakaoanteil lutschen.

Übelkeit in der Schwangerschaft:

Ein Riechtuch bei sich tragen: ein Taschentuch mit Orangen- oder Mandarinnenöl beträufeln und in eine kleine Dose tun. Bei Bedarf herausnehmen und dran riechen.
- Ingwertee oder Pfefferminztee, über den Tag verteilt, trinken - keine kalten Getränke oder Speisen zu sich nehmen.

Viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilen,den Magen nicht überfrachten.

Sie möchten Ihren Körper für die Geburt vorbereiten?

Wir empfehlen Leinsamen. Ab der 34.SSW tgl. 1EL Leinsamen bewirkt eine vermehrte Schleimproduktion der Darm- und Scheidenschleimhaut. Dem Volksmund nach lässt er die Kinder „flutschen“. Ein positiver Aspekt ist die stuhlregulierende Wirkung, die einer Verstopfung den Garaus macht. Wichtig ist dabei aber, dass Sie viel trinken, sonst quillt der Leinsamen im Darm weiter und verstärkt die Verstopfung.

Zusätzlich können Sie ab der 36 .SSW mit dem Schwangerschaftstee beginnen. 1-3 Tassen pro tag.

Eine andere Möglichkeit sind Heublumendampfsitzbäder.

Sie nehmen einen feuerfesten Topf, und gießen kochendes Wasser auf die Heublumen aus der Apotheke. Der Topf wird dann in das Bidet oder WC gestellt und sie setzen sich darauf, bis sich kein Dampf mehr entwickelt.Dieses Dampfbad bewirkt, dass das Gewebe weich und geschmeidig wird. Gerade bei der Erstgebärenden, wo die Beckenboden-Muskulatur noch sehr fest ist. Bei Mehrgebärenden kann eine vorangegangene Dammnaht „aufgeweicht“ werden. Ab der 38.SSW 1x wöchentlich und ab dem errechneten Termin nach Lust und Laune. Auch ist das Dampfbad ideal bei Wehenbeginn, damit der Beckenboden weich und nachgiebig wird. Achtung: bei Heuschnupfenallergikerinnen kann das Dampfbad allergieauslösend wirken. Krampfadern im Bereich der Vulva können noch schmerzhafter werden.

Nach dem Dampfbad können Sie noch die Dammmassage anschliessen.

Sie finden beim Schlaf keine Ruhe und leider unter Einschlafstörungen?
Gestalten Sie Ihren Tagesablauf regelmäßig und möglichst reizarm, mit Ruhepausen. Ein Entspannungsbad am Abend (z.B. mit Lavendel, Melisse oder Fichtennadel) können wahre Wunder bewirken. Ebenso eine Tasse warmer Tee aus Melisse, Johanniskraut, Baldrian und Hopfen (zu gleichen Teilen von der Apotheke angemischt).Lüften Sie das Schlafzimmer vor dem Schlafengehen.

Stillzeit

Stillcocktail: 1 Glas Milch, 1 Banane gemust, 1 Eßl. Mandelmuß, 1 Eßl. Sesammuß, 1 Eßl. Weizenkleie, 1 Eßl. Haferflocken

Gereizte Brustwarzen können Sie mit starken schwarzen Tee abtupfen und antrocknen lassen.  Evtl. Heilwolle drauflegen. Aber nur bei intakter Haut, sonst bleiben die Fäden in der Wunde hängen.

Gut bewährt hat sich Hamamelis-Myrthebalsam. Dick auf die wunde Brustwarze aufgetragen ,bewirkt es eine schnelle Heilung. Unbedingt die Stilltechnik beobachten und korrigieren.

Heiße, pralle Brüste nach dem Stillen mit Quarkwickeln oder mit Weißkohlblättern umwickeln.

Auch bei heißen Temperaturen brauchen vollgestillte Kinder keine zusätzliche Flüssigkeit. Die Muttermilch stellt sich von alleine auf den Bedarf des Kindes um. Das heißt, wenn es mehr Flüssigkeit braucht, wird die Muttermilch dünner.
Wichtig für Sie als Mutter ist, dass Sie reichlich trinken!

Neugeborenes

Bei wundem Po viel Luft dran und Feuchtigkeitstücher weg lassen und evtl. saftig Muttermilch auf die wunden Stellen geben. Starken schwarzen Tee aufsetzten, abkühlen lassen und damit den Popo abtupfen. Dies kann man auch als Sitzbad benutzen.Zum Säubern des Windelbereiches nehmen Sie am Besten einfaches Sonnenblumenöl. Damit haben sie auch gleichzeitig die Pflege abgedeckt und brauchen keine zusätzlichen Pflegemittel.

Milchschorf: Hier hilft Stiefmütterchentee!
Mit dem warmen Tee den Kopf des Kindes waschen. Einwirken lassen und auspülen, evtl mit einem Kämmchen den Schorf lösen. Öfters wiederholen.

Wird Ihr Kind im Winter geboren?
Dann empfehlen wir Ihnen vor dem Spazierengehen die Gesichtshaut des Babys mit einer Fettcreme abzudecken. Kinderhaut hat im Vergleich zur Erwachsenenhaut vielmehr Wasser als Fett. Das macht sie durchlässiger und empfindlicher für Kälte. Außerdem macht kalte Winterluft die Babyhaut schnell trocken und rissig.Eine Fettcreme beugt bei Minusgraden Erfrierungen vor, was eine Softcreme auf Wasserbasis nicht leisten kann. Ebenso wirkt sie wie eine schützende Hülle vor trockener Winterluft. Das Kind sollte im Kinderwagen mit einer Jacke und einer Mütze angezogen sein. Um die Wärme im Kinderwagen zu halten, empfiehlt sich ein Schafsfell. Es können auch Zeitungen unter die Matratze gelegt werden.Kommen Sie wieder nach Hause und das Kind schläft noch, so sollte die Decke weggenommen und die Jacke geöffnet werden, damit das Kind nicht überwärmt.

 
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